Die lieben Plagen – Blattläuse und Co.

Dieser Tage erreichen mich viele Hilferufe wegen Blattläusen, Raupen und anderen Schädlingen, die sich an den Pflanzen im Garten erfreuen. Den Marienkäfern und Ohrwürmern – unserer natürlichen Schädlingsbekämpfungspatrouille – ist es einfach noch zu kalt, als dass sie bereits ihre Arbeit aufnehmen könnten. Daher sind es derzeit nur die Vögel, die unsere Pflanzen von den Quälgeistern befreien, um damit ihre Jungen zu füttern.

Fotoquelle: https://www.hausgarten.net/pflanzenschutz/schaedlinge/natuerliche-blattlausmittel.html

Interessanterweise habe ich nur sehr wenig Ungeziefer im Garten. Ich bin überzeugt: in einem gesunden, mit allen Nährstoffen versorgten Boden, wachsen gesunde Pflanzen, die weniger Anfällig für Schädlinge und Krankheiten sind. Ich dünge nur mit meinem selbstgemachten Kompost, nicht mit den auch unter Biogärtnern recht beliebten Hornspänen. Meiner Erfahrung nach wirken Hornspäne fast schon zu gut als Dünger, sodass die Pflanzen zu früh zu triebig werden – und die jungen Pflanzentriebe sind nun mal die bevorzugte Kost für Blattläuse und Co. Seien wir also lieber etwas geduldiger mit dem Wachstum unserer Pflanzen, bis Marienkäfer und Ohrwürmer ihren Dienst antreten, um für Ordnung zu sorgen.

Liebe Gartenfreunde, lasst uns nicht in Panik geraten. Gönnen wir den Vögeln und anderem Getier das hochwertige Eiweißfutter. Von Hausmitteln wie Schmierseife rate ich euch ab – ich bin sicher, dass das den Vögeln, Marienkäfern und Ohrwürmern nicht gut tut, sodass die Probleme langfristig nur schlimmer werden.

Ein Gedanke zu „Die lieben Plagen – Blattläuse und Co.“

  1. Hallo liebe Gartenfreunde,

    Ich war am Samstag in einem Garten an der Mosel.
    Die haben dort Eidechsen im Garten und sind seither Schneckenfrei und sogar der Buchsbaumzùnsler wird von den Eidechsen vertilgt.
    Aber wie die Eidechsen ansiedeln? Es muss schon ein Steingarten da sein und warm muss es sein.
    Wenn man mit Hornspänen arbeitet, die wohl sehr gut düngen, muss man diese am besten schon vorher mit Erde vermischen und diese Erde einige Wochen ruhen lassen und dann erst einarbeiten. Aber Vorsicht: nichtmzu viel.

    Rosi

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