Der Herbst ist da!

Liebe Gartenfreunde

Während bei uns daheim alles etwas Kopf steht, nachdem Günter einen schweren Fahrradunfall hatte, hat sich der Herbst klammheimlich angeschlichen. Nun färbt er die Blätter bunt und bringt uns fast täglich Regen, den wir uns im Sommer so sehr gewünscht hatten.

Herbstzeit ist Erntezeit

In meinem Garten wächst jetzt alles sehr gut, und besonders meine Kohlarten, die im Sommer so kümmerlich aussahen, sind nun schöner denn je.

Den Chinakohl habe ich allerdings ins Gewächshaus gepflanzt, der mag es gerne etwas wärmer. Dort reifen neben ihm immer noch Paprika und die letzten Tomaten. Auch eine Physalis hatte ich hier angepflanzt, von der ich nun alle paar Tage eine Handvoll der kleinen Vitaminbomben ernten kann.

Endivie, Zuckerhut und Radicchio haben sich toll entwickelt. Rote Beete und Sellerie legen noch immer zu und können ruhig noch draußen bleiben. Den Lauch habe ich noch einmal mit Erde angehäufelt, dann bleibt ein größerer Teil des Pflanzenschaftes weiß und zart. Kürbisse sind übrigens dann reif, wenn der Stielansatz nicht mehr grün ist. Feuerbohnen können immer noch geerntet werden.

Bohnen: nicht vergessen, Saatgut vorzubereiten

Ich lasse die Bohnenstangen mit der Sorte Blauhilde Neckarkönigin (was für ein wundervoller Name!) und auch die Feuerbohne noch stehen, oben bildet sich jetzt das Saatgut für das nächste Jahr aus. Die Bohnen werden jetzt dick und fest – hoffentlich gibt es auch noch ein paar Sonnentage, damit die Hülsen ausreifen können.

Jetzt noch säen und pflanzen?

Feldsalat kann jetzt immer noch gesät werden, ebenso Spinat und Petersilie, die dann im Frühjahr wunderschön sind. Der Herbst ist auch die beste Jahreszeit um Obstbäume und Rosen zu setzen. Wenn wir ein paar Schaufeln unserer guten Terra Preta Erde ins Pflanzloch geben, haben sie die idealen Startbedingungen.

Garten“abfälle“: Gold für den Kompost

Der Herbst ist die Zeit wo sich im Garten auch neben der Ernte jede Menge kostbares Material anhäuft. Die Beete werden abgeräumt, und die Bäume werfen ihr Laub ab. Blätter, die auf den Rasen fallen, mähen wir mit dem Rasenmäher und bringen sie als Mulchschicht auf abgeräumte Beete auf. Man kann den Schnitt auch im Staudenbeet und unter die Sträucher verteilen oder ab und zu eine Lage in den  Kompost geben. Ansonsten mische ich im Kompostkasten Küchenabfälle, Pferdemist und immer mal wieder eine kleine Schaufel Pflanzenkohle und Gesteinsmehl. Blumenstängel und anderes sperriges Material zerkleinere ich mit dem Spaten, bevor ich sie dazugeben; für große Pflanzenteile wie Sonnenblumen und Strauchschnitt benutze ich den Häcksler. Doch Vorsicht: In unseren Blumenbeeten machen wir keinen Kahlschnitt, die Insekten und Nützlinge nehmen sie gerne als Zufluchtsort für den Winter. Hierzu hat Ina neulich im Waschbär Kinder-Katalog „Minibär“ einen Artikel veröffentlicht, blättert hier online einfach im Katalog auf Seite 28/29: https://www.waschbaer.de/shop/kataloge/minibaer-herbst-winter-2019

Meinen Kompost decke ich mit dicker Pappe ab, denn er soll gut feucht sein, aber nicht nass. Später lege ich meist eine Plane drüber. Die Meterologen sagen uns einen milden Winter vorraus – 4 Grad wärmer als letztes Jahr – bei so milden Temperaturen wird der Kompost gut zersetzt. Auch meinen Wurmkasten habe ich schon befüllt und mit Pappe abgedeckt, da darf die Terra Preta Erde jetzt reifen.

Jetzt genießt den Herbst in seiner ganzen Fülle!

Ina war diesmal mit der Kamera unterwegs und liefert euch das nötige Bildmaterial.

Alles Liebe

eure Vreni

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