Der Februar verlangt noch immer Geduld im Garten

Die Kraniche kehren zurück und wenn wir genau hinschauen, sehen wir, wie langsam die Natur erwacht. Weidenkätzchen, Narzissen und Tulpen treiben schon aus. Regen gibt es weiterhin reichlich und dadurch ist es auch sehr ungemütlich draußen. Was können wir unruhigen Gärtner da tun?


Bäume, Sträucher und ihre Bewohner

Obstbäume und Ziersträucher dürfen jetzt geschnitten werden, die Rosen hingegen lassen wir noch etwas in Frieden. Vogelkästen können gesäubert werden, damit die Vögel darin bald neue Nester bauen können.


Beetvorbereitung mit Pappe

Ich habe über meine Gründüngung nun Pappe gelegt und Mulch oben drüber gestreut. So kann da ein Unkraut freies Beet auf gesundem Boden entstehen – den das Unkraut wächst dank der milden Temperaturen natürlich jetzt auch schon kräftig. Die Pappe ist dank des vielen Regens bereits jetzt schon gut durchweicht und so wird es leicht sein, bald die ersten Pflanzen gut in den Boden zu bringen.


Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Peter Berg, ein wirklich toller Biogärtner, hatte mich ja schon vor dem letzten Blogartikel animiert, Ackerbohnen vorzuziehen. Die sind sich auf meiner Fensterbank rasch gekeimt und gewachsen, kamen dann 2 Wochen ins Gewächshaus und sind jetzt eigentlich schon groß genug, um ins Freiland gesetzt zu werden. Auch Salat und Kohlrabi sind bereits aufgegangen. Nun muss ich den richtigen Zeitpunkt für die Umpflanzung erwischen. Anders als Kohlrabi und Salat halten die Bohnen immerhin ein paar Minustemperaturen aus. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie sich meine Schützlinge entwickeln.


Es grünt in den Beeten – zu viel des Guten?

Um einen muss ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen: Der Postellein, eine essbare Gründüngung, übertreibt es in diesem Jahr in meinem Garten. Ganze Blumenbeete sind voll davon. Vor vielen Jahren habe ich einmal von einem Bekannten ein wenig Samen bekommen. Seither habe ich ihn überall. Die größten Büschel verwenden wir schon seit einiger Zeit immer als Salat, aber allmählich befürchte ich, dass einiges davon auch auf dem Kompost landen wird. Gestern habe ich angefangen, meine Blumen vom Postellein zu befreien. Vielleicht pflanze ich künftig eine Reihe ins Gemüsebeet, damit ich ihn besser ernten und kontrollieren kann.

Nichts überstürzen

Das Wetter mit viel Grau und Nass mag unsere Stimmung trüben, aber für die Natur ist es gut. Würde die Sonne dazu noch scheinen, dann würde womöglich alles viel zu früh austreiben und dann nochmals Frostschäden davontragen. Auch wenn es uns in den Fingern juckt müssen wir uns noch ein wenig gedulden, bis wir im Garten wieder richtig durchstarten können.

Geduld ist gezähmte Leidenschaft. (Lyman Abbott)

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